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Neu: Kinderwunsch Coaching mit Yvonne

Heute stelle ich Euch Yvonne Müller vor, unser neuestes Team-Mitglied. Die quirlige Kölnerin ist selbst mit ihrem Mann durch eine 10jährige Kinderwunsch-Zeit gegangen und heute Mama von zwei süßen Jungs. Nach einer mehrjährigen Ausbildung zum Systemischen Coach ist sie gerade dabei, sich selbständig zu machen und so sind wir uns über den Weg gelaufen.

Yvonne wird das Angebot künftig mit Coaching-Stunden erweitern und bringt hier professionelle und persönliche Expertise mit, die mir sehr gefällt. Selbst als Trainerin und im Marketing einer großen Firma tätig, hatte sie lange Jahre rund um die anstehenden Behandlungszyklen viel Organisatorisches zu bewerkstelligen, um Job und Kinderwunsch-Planung unter einen Hut zu bekommen. Beim zweiten Mal musste natürlich auch noch der erste Sohn gut mit eingeplant werden und Yvonne und ihr Mann haben hier ganze Arbeit geleistet und viel gelernt, das Euch heute vielleicht in so mancher Situation helfen und weiterbringen könnte.

Aber lassen wir doch einfach Yvonne selbst mal zu Wort kommen und sich vorstellen.

           

Yvonne, herzlich Willkommen im Team und schön, dass Du mir damals die Email geschrieben hast und wir zwei den Kontakt nie verloren haben. Manchmal sind die unerwarteten Zufälle Gold wert und siehe da, heute erschaffen wir zusammen wieder etwas Neues. Ist doch super.

Erzähl doch mal, wer Du bist und was Dich dazu bewogen hat, Dich als Coach mit Schwerpunkt „unerfülltem Kinderwunsch“ selbständig zu machen.

Hallo! Ich bin Yvonne und hatte nach 10 Jahren Kinderwunsch das Glück, heute eine kleine Familie mit zwei süßen Jungs zu haben. 10 Jahre sind eine lange Zeit und im Nachhinein kann ich zurecht sagen, dass mein Mann und ich unser Bestes gegeben und das auch richtig gut hinbekommen haben.

Es war nicht immer leicht, alles unter einen Hut zu bekommen, dem Kinderwunsch auch immer wieder mal eine Pause zu geben und sich als Paar auf gemeinsame Zeit zu nehmen oder jeder für sich auf seinen Job zu konzentrieren.

Mich hat das oft sehr gestresst und ich hätte mir manchmal Unterstützung dabei gewünscht, dieses Wirrwarr im Griff zu behalten und gute Wege für mich und uns zu finden, das alles organisiert zu bekommen und neue Perspektiven zu finden. Das möchte ich heute als Coach anderen in der gleichen Lage gerne bieten.

 

Du warst damals ja angestellt, warst im Marketing und als Trainerin tätig. Da war es sicher nicht immer leicht, kurzfristig zum Ultraschall in die Klinik zu müssen, sich rechtzeitig Spritzen zu setzen oder den nächsten Behandlungszyklus vorausschauend in den Arbeitsalltag integriert zu bekommen, oder?

Genau. Dieses ganze „Organisatorische drumherum“ hat mich (fast) am meisten gestresst, deshalb ist heute eines meiner Herzensthemen rund um den Kinderwunsch das Thema „Organisatorisches rund um die Behandlungszyklen“.

 

Was genau meinst Du damit?

Vor und während jedes Behandlungszyklus stellen sich ja tausend Fragen, auf die man oft ganz schnell Antworten finden muss. Was tun, wenn eine Blutabnahme auf ein Wochenende fällt und ich das dann nicht kurzfristig bei meiner Frauenärztin machen lassen kann, sondern extra zwei Stunden bis zur Kinderwunsch-Klinik fahren muss?

Wie kann ich im Job all meine Termine um die Behandlung legen? Wann habe ich wichtige Meetings? Was mache ich, wenn ich auf der Arbeit angerufen werde und mir die ganzen nächsten Schritte durchgegeben werden? Oder das Ergebnis des Schwangerschaftstests?

 

Oh ja, das sind wahrhaft stressige Momente, ich kann mich auch noch gut erinnern. Als meine Eileiterschwangerschaft diagnostiziert wurde, hatte ich damals gerade drei Wochen Urlaub, musste in die Klinik, wurde operiert und habe natürlich nicht daran gedacht, als aller erstes in der Arbeit anzurufen, um mich krank zu melden und den Urlaub quasi zurück zu nehmen… Das tat ich im Anschluss und kam grob in Erklärungsnot, als die Damen im Sekretariat nicht locker ließen in ihren Nachfragen, was denn da los gewesen sei. Aber ich glaube, ich habe es einigermaßen gut gemeistert, trotzdem kann ich den Stress auch 10 Jahre später noch spüren.

Ich war mal bei einem Auswärtstermin im Meeting und hatte in diesem Zyklus – nach bereits zwei erfolglosen Versuchen – beschlossen, mir die Spritzen wirklich immer genau zum selben Zeitpunkt zu setzen. Dieser Zeitpunkt war natürlich genau während des Meetings. Also bin ich in der Pause auf der Toilette verschwunden, habe mir – schweissüberströmt – die Spritze gesetzt und mich gefühlt wie ein Junkie. Ich weiß noch ganz genau, wie sehr mir die Hände gezittert haben und das, obwohl die Situation ungefähr neun Jahre her ist.

 

Ganz viele meiner Klientinnen erzählen mir solche Geschichten und manchmal tut es gut zu hören, dass es einem nicht nur selbst so geht. Irgendwann kann man das dann auch als lustige Anekdote erzählen, selbst wenn es damals wirklich anstrengend war.

Hast Du Dir denn für manche Behandlungsschritte extra Urlaub genommen oder es „nebenbei“ laufen lassen? Und rückblickend betrachtet: Würdest Du es wieder so machen?

Mir war es immer sehr wichtig, meinen Urlaub für die Erholung aufzuheben und ihn nicht für die Kinderwunsch-Behandlung einzusetzen. Den Kinderwunsch wollte ich in den „normalen“ Alltag integrieren und ja, das würde ich persönlich auch immer wieder so machen, denn es hat mir geholfen, mich nicht noch komischer zu fühlen und letztendlich auch, nicht noch mehr als eh schon über das Thema nachzudenken.

Und dabei hat mir tatsächlich der Gedanke geholfen, dass ich eh nichts beeinflussen kann… Ob ich im Bett liege oder arbeiten gehe – es ändert nichts… außer der Tatsache, dass die Zeit schneller vorbeigeht, wenn ich beschäftigt bin.

 

Wie hast Du denn das alles geschafft, kräftemäßig und überhaupt? Hattest Du Unterstützung von anderen? Jemandem zum Sprechen oder auch einfach mal Jammern oder Dampf ablassen?

Meinem Mann und mir waren Pausen sehr wichtig, die wir uns auch genommen haben. Natürlich keine Pausen von einem Jahr, denn das wäre mir auch zu lange gewesen, aber wir hatten immer 2-3 Zyklen Pause nach einem nicht gelungenen Versuch… Vor allem Pause vor dem „Organisatorischen drumherum“ Und diese Pausen waren wichtig, um neue Kraft zu tanken und auch nochmal inne zu halten und zu schauen, ob sich an unserem Weg/unserer Einstellung dazu etwas geändert hat… und natürlich auch, um mit der Enttäuschung umzugehen.

Heute bin ich mir sicher, mit zusätzlicher externer Unterstützung, z.B. durch ein Coaching, wäre es mir wahrscheinlich noch besser gelungen, auch schon während dieser Zeit die Sache ein wenig gelassener anzugehen und durchzustehen. Auch in solchen „komischen“ und tatsächlich stressigen Situationen wir der vorher beschriebenen, als mitten im Meeting die Hormonspritze fällig war…

 

Na genau das bietest Du ja heute der nächsten Generation „Kinderwunschler“ an, die manchmal durch die gleichen oder ähnlichen Situationen müssen wie wir damals und sich vielleicht auch ein wenig einsam und überfordert fühlen und nette Unterstützung recht gut gebrauchen könnten.

Keine Situation ist wie die andere und das zu berücksichtigen ist mir sehr wichtig. Wenn Du, die Du das gerade liest, Dich entscheidest, Dir Unterstützung zu holen, dann wäre mein Angebot an Dich folgendes:

Wir schauen uns Deine und Eure individuelle Situation gemeinsam an und arbeiten an den Punkten, die Dir wichtig sind und vielleicht am meisten drängen.

 

  • Was macht der bislang unerfüllte Kinderwunsch mit Dir und Euch?
  • Hat Dir schon mal jemand gesagt, es sei ja kein Wunder, dass es nicht klappt… bei dem anstrengenden Job, den Du hast und dem Stress, den Du Dir machst?
  • Denkst Du Dir das vielleicht selbst auch manchmal und ertappst Dich bei dem Gedanken, in Teilzeit zu gehen oder den nächsten Schritt auf der Karriereleiter mal lieber noch zu verschieben, um kein Risiko einzugehen?
  • Weißt Du, wie viel Du wem in der Arbeit von Deinem Kinderwunsch erzählen möchtest und wie Du neugierigen Nachfragen begegnest?
  • Was kannst Du tun, wenn eine Kollegin ihre Schwangerschaft verkündet und Du Dich einreihen musst in die Schlangen der lächelnden Gratulanten, obwohl Dir eher danach wäre, schreiend wegzulaufen?
  • Wer weiß, vielleicht bist Du sogar die Chefin? Dann wird es nochmal ganz anders kompliziert…

 

Die Kinderwunsch-Thematik mit allen anstehenden Untersuchungen, Terminen, Behandlungen… wird ja oft begleitet von der Frage „Welche Auswirkungen hat das auf meine Karriere und meine berufliche Planung?“. Die Angst, dass dieser Kinderwunsch – der einem so viel kostet und den man nicht wirklich beeinflussen kann – einem auch noch die Karriere verbauen könnte.

Das bedeutete im Worst-Case, statt MIT Kind UND Karriere, OHNE Kind und OHNE Karriere dazustehen und sozusagen doppelt bestraft zu werden.

Das muss so nicht sein und ich Dir sehr gerne mit all meiner persönlichen Erfahrung und meinem professionellen Blick dabei, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen und schon weit vorher gemeinsam Perspektiven herauszuarbeiten, um entspannt durch diese Zeit zu kommen und das Leben um den Kinderwunsch herum weiterhin in Balance zu halten.

 

Das hast Du schön gesagt, Yvonne und ich freue mich, Dich ab jetzt mit im Boot zu haben und das bestehende Angebot zu erweitern und auszubauen.

 

Du möchtest gerne einen Termin mit Yvonne buchen? Dann schick gerne eine Email an welcome@stefanie-stolle.de und Du bekommst Terminvorschläge zur Auswahl. Sobald wir das mit der Technik im Griff haben, könnt Ihr Yvonne auch direkt buchen, keine Sorge.

Wer sich bis zum 11.07. 2021 ein Coaching bucht, bekommt es für 80 Euro, danach kostet die Stunde 125 Euro. Lass Dir vom Kinderwunsch den Job nicht verderben oder – das gibt es ja auch nicht selten – harre nicht in einem ungeliebten Arbeitsplatz aus, nur weil Du vielleicht bald schwanger werden könntest… Schau mal mit Yvonne auf die aktuelle Situation und Du hast die Chance, mit kleinen Veränderungen ganz neue Welten aufgehen zu lassen. Ich bin mir sicher, Ihr zwei kommt auf die tollsten Möglichkeiten.

 

Alles Liebe,

Deine Stefanie

 

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Foto: Yvonne Müller

 

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